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Wann sich ein Wechsel zu Shopify lohnt Linda Bleijenberg

Der Wechsel auf eine neue Plattform bedeutet erst einmal hohe Kosten und einen großen Aufwand. Doch es gibt einen guten Grund, es trotzdem zu tun: Wenn die Frustration über Ihre aktuelle Plattform den Aufwand einer Migration überwiegt.
Unsere Kunden erzählen uns immer wieder, dass ihre alte Plattform zu viel Frust führte, ihnen jeglichen Auftrieb nahm und ihren Erfolg eher ausbremste.

Wann also sollten Sie den Wechsel auf eine neue Plattform in Betracht ziehen? Hier sind die vier am häufigsten genannten Gründe:

Coders working with Shopify

1. Wenn Sie noch nicht auf einer SaaS-Plattform sind

Wir von Code sind uns einer Sache sicher: Das Leben ist zu kurz, um einen Onlineshop mit einer selbstgehosteten Open-Source-Software zu betreiben. Wir haben bereits einige erstaunliche Geschichten von Händlern gehört, die ihre eigene E-Commerce-Plattform gehostet haben.

Einige unserer Kunden haben bereits mit Magento oder WooCommerce gearbeitet. Das sind jeweils solide Plattformen, aber wer bereits damit gearbeitet hat, weiß, dass sie einige Schwachstellen haben, die man als ambitioniertes E-Commerce-Unternehmen nicht unbedingt braucht.


15 Zeichen, dass es Zeit ist, auf SaaS umzusteigen

Wenn Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vorkommt, befinden Sie sich definitiv auf der falschen Seite von Open Source und sollten einen Wechsel in Betracht ziehen:

  • Es besteht ein ständiges Risiko von Abstürzen und Ausfällen, vor allem bei viel Traffic –vorzugsweise am Wochenende, was zu hohen Kosten führt, falls Sie ihre Entwickler*innen überhaupt erreichen können.

  • Ihre Mitarbeitenden beschweren sich häufig über die schlechte Benutzerfreundlichkeit.

  • Bei jeder Kleinigkeit müssen Sie Ihre Entwickler*innen um Hilfe bitten, dann darauf warten, dass Sie Zeit für Sie haben, und schließlich ihre Rechnungen zahlen.

  • Sie fürchten sich vor dem nächsten Update, aus Angst vor den Folgen für Ihren Webshop.

  • Sie haben das Gefühl, dass Sie Ihre Zeit eher damit verbringen, Probleme zu lösen als Ihr Business voranzubringen.

  • Einige Kund*innen wenden sich mit technischen Problemen an Sie – und das sind nur die, die sich tatsächlich melden; die anderen werden Ihre Website wahrscheinlich einfach verlassen.

  • Sie trauen sich kaum Änderungen vorzunehmen – zum Beispiel ein neues Plugin oder eine Zahlungsmethode hinzuzufügen –, als könnte Ihre Plattform wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

  • Sie denken sich instabile Patches oder arbeitsintensive Workarounds aus, damit die Plattform tut, was Sie wollen und was sie sonst nicht kann. Folglich müssen sie besonders vorsichtig sein.

  • Oder noch schlimmer: Sie wollen eine wichtige neue Funktion hinzufügen und stellen fest, dass diese mit Ihrer Plattform gar nicht möglich ist.

  • Für umsatzstarke Zeiten wie Black Friday und Cyber Monday müssen Sie den Server „flicken” und hoffen, dass er lang genug durchhält, um Ihnen die erhofften 30 Prozent Ihres Jahresumsatzes einzubringen. Trotz all Ihrer Bemühungen stürzt er ab.

  • Sie sehen, wie Ihre Besucherzahlen sinken und haben das ungute Gefühl, dass (schon wieder) etwas mit Ihrer Plattform nicht stimmt. Und wahrscheinlich wird es teuer und kompliziert.

  • Sie erhalten Rechnungen von Ihren Entwickler*innen mit kostspieligen Posten, die aber keine zusätzlichen Einnahmen bringen. Zum Beispiel für wichtige Sicherheitsupdates oder Arbeitszeit, um Probleme zu lösen, von denen Sie nicht einmal wussten, dass Sie sie haben.

  • Sie sind gezwungen, auf eine neue Version der Plattform zu migrieren (wie wär’s mit Magento 2?), weil die Version, die Sie verwenden, bald nicht mehr unterstützt wird.

  • Ihr Unternehmen stagniert, während Ihre Konkurrenten auf einer SaaS-Plattform florieren und große Sprünge nach vorne machen.

  • Sie haben das Gefühl, dass Ihre Plattform zu einem Auslaufmodell wird und dass Ihr Unternehmen das gleiche Schicksal ereilt, wenn Sie das sinkende Schiff nicht schnellstmöglich verlassen.

2. Wenn ihre aktuelle Plattform zu kostenintensiv ist

Wer zum ersten Mal von den Shopify Plus Gebühren hört (2.000 US-Dollar pro Monat oder 0,25 Prozent Ihres Online-Umsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist), wird wohl zunächst die Stirn runzeln. Vor allem, wenn das ganze Prinzip der Umsatzbeteiligung erklärt wird.

Wir verstehen, dass dieses Konzept etwas gewöhnungsbedürftig ist – insbesondere, wenn Sie bisher mit einer Open-Source-Plattform gearbeitet haben. Aber wir finden auch, dass dies eine flexible, moderne Art der Preisgestaltung für die Nutzung 

einer hervorragenden, problemlosen E-Commerce-Plattform ist. Da als Gebühr statt einem festen Betrag nur ein Anteil an den Einnahmen erhoben wird, ist es kein Problem, wenn Ihr Umsatz im Laufe des Jahres schwankt.

Am überzeugendsten dürfte aber wohl sein, dass Shopify selbst mit der Umsatzbeteiligung günstiger ist als die meisten Plattformen – Open Source hin oder her. Um das zu veranschaulichen, machen wir einen kleinen Abstecher ins Thema Total Cost of Ownership.

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Total Cost of Ownership

Wenn ihre aktuelle Plattform zu kostenintensiv ist Was kostet Ihre derzeitige Plattform, wenn Sie alles addieren?

Für eine gute Schätzung sollten Sie nicht nur den Anschaffungspreis Ihrer Plattform berücksichtigen. Denken Sie stattdessen an die TCO (Total Cost of Ownership), die alle Kosten und Ausgaben im Zusammenhang mit dem Kauf, der Implementierung und der Verwaltung einer Plattform umfassen:

Total Cost of Ownership (TCO) = Anschaffungskosten + Betriebskosten + Instandhaltungskosten

Das aufschlussreichste Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie die Kosten für einen Zeitraum von drei Jahren zusammenrechnen und dann mit den erwarteten Gesamtkosten jeder anderen Plattform vergleichen, die Sie in Betracht ziehen. Wenn Sie eine Open-Source-Software nutzen, werden viel mehr Posten in Ihre Berechnung einfließen als bei Shopify:

  • Anschaffungskosten: Dies umfasst die Kosten für die Einrichtung Ihrer Plattform, die Erstellung Ihres Shops, das Design Ihrer Website, alle Konnektoren, Integrationen und benutzerdefinierte Funktionen, die Sie benötigen, Lizenzgebühren (einschließlich der Kosten für Plugins, Anwendungen und Erweiterungen von Drittanbietern), etwaige Umsatzbeteiligungen, Kosten für Hosting und Server sowie sonstige Hardware (z. B. POS-Hardware).

  • Betriebskosten: Dazu gehören die Honorare der Entwickler*innen für neue Funktionen, die Kosten für die Fehlerbehebung (vielleicht möchten Sie sogar entgangene Einnahmen aufgrund von Ausfallzeiten einbeziehen, wenn Sie Schätzungen dazu haben) und andere Kosten wie erweiterte Serverkapazitäten für Stoßzeiten. Idealerweise sollten Sie auch die Kosten für all die Zeit einbeziehen, die Sie und Ihre Mitarbeitenden mit der Lösung von Plattformproblemen verbringen, sowie die Auswirkungen von technischen Verzögerungen in Form von entgangenen Einnahmen und verlorenen Stunden.

  • Instandhaltungskosten: Hierzu zählen die Kosten für laufende Aktualisierungen, Plattform- Upgrades, Server-Upgrades und -Wartung sowie wichtige Sicherheits-Patches.

Bei der Berechnung der TCO von Shopify können Sie schon mal einige Punkte von der Liste streichen. Folgendes benötigen Sie nicht:

  • Server – Shopify befindet sich in der Cloud und bietet eine Betriebszeit von 99,9 Prozent (daher sind keine serverbezogenen Aktivitäten auf Ihrer Seite erforderlich).

  • Hosting – Shopify übernimmt das für Sie.

  • Plattform-Updates – Sie nutzen mit Shopify immer die neueste Version der Plattform (ohne dafür etwas tun oder extra bezahlen zu müssen).

  • Plattform-Upgrades – keine kompletten Umstellungen mehr, weil Sie gezwungen sind, von Version 1 auf Version 2 umzusteigen.

  • Sicherheitsupdates – auch das übernimmt Shopify für Sie.

  • Umfangreiches Troubleshooting und/oder Crash-Management – Shopify verursacht kaum Probleme und stürzt nie ab.

  • Entwickler*innen – zumindest nicht für das Tagesgeschäft, denn das kann Ihr Team dank der besonderen Benutzerfreundlichkeit von Shopify selbst erledigen.

Dann gibt es einige Funktionen und Aktivitäten, die mit Shopify deutlich weniger Zeit und Geld kosten, wie zum Beispiel:

  • Anpassung Ihrer Storefront: Mit der kürzlich von Shopify eingeführten Funktion Store 2.0 dauert die Einrichtung weniger als einen Tag.

  • Hinzufügen zusätzlicher Funktionen in Form von Apps: Alle Apps im Shopify-App-Store sind kompatibel, da Shopify streng kontrolliert, was in den App-Store aufgenommen werden darf und von den App-Entwicklern verlangt, dass die Apps stets kompatibel bleiben.

  • Automatisierungen: Mit Shopify Flow und Launchpad können Sie wiederkehrende manuelle Aufgaben ganz einfach automatisieren.

  • Verbindung und Integration von Shopify mit anderen IT-Systemen und Plattformen: Dank seiner schnellen API ermöglicht Shopify Plus eine unbegrenzte Integration.

  • Mit Shopify Plus können Sie ohne zusätzliche Kosten neun weitere Shops einrichten, um andere Regionen zu bedienen oder einen B2B-Webshop zu launchen. Diese Shops lassen sich über ein einziges Dashboard verwalten.

Haben Sie die Gesamtkosten Ihrer aktuellen Plattform errechnet? Und haben Sie all das von der Liste gestrichen, was Sie mit Shopify nicht zahlen müssen? Wir sind uns sicher, dass Ihnen das Ergebnis gefällt. Und wir sind uns auch sicher, dass Ihnen das Ergebnis eines Wechsels noch besser gefallen wird. Shopify eröffnet Unternehmen ganz neue Horizonte.

3. Wenn Magento 2 Sie teuer zu stehen kommt

Wir möchten ein besonderes Szenario hervorheben, das wir nun schon mehrfach erlebt haben: Kunden, die zu uns kommen, weil sie Magento 2 verlassen wollen. Ja, Sie lesen richtig. Diese Kunden sind von Magento 1 auf Magento 2 migriert und waren so unzufrieden, dass sie trotz der sechsstelligen Investition zu Shopify wechseln wollten – auch, um weitere exorbitante Rechnungen von ihren Entwickler*innen zu vermeiden. Berechnet man ab diesem Zeitpunkt die Total Cost of Ownership von Magento 2, wird eine Plattform- Migration immer akuter.

4. Wenn Sie Ihr Business schnell skalieren wollen

Der dritte Hauptgrund, warum sich Marken für eine Plattform-Migration an uns wenden, ist, dass sie ehrgeizig und erfolgshungrig sind. Sie erleben ein starkes Wachstum und wollen daraus Kapital schlagen, um Marktführer zu werden, doch ihre derzeitige Plattform kann nicht mithalten, ist nicht zukunftssicher, zu unflexibel, um neue Märkte schnell zu testen, und kostet zu viel.

Geht Ihnen das auch so? Sie benötigen Funktionen auf Ihrer Website, die auf Ihrer Plattform nicht verfügbar sind und die für die weitere Expansion und Zukunftssicherheit Ihres Unternehmens unerlässlich sind. Sie befürchten, dass Ihre Plattform in naher Zukunft nicht mehr mit den Updates der wichtigsten Lösungen von Drittanbietern kompatibel sein wird. Sie haben den Eindruck, dass Ihre Plattform nicht innovativ genug ist und nicht mit den neuesten Entwicklungen in der sich schnell verändernden E-Commerce-Welt Schritt hält. Kurz gesagt, Sie befürchten, dass Ihre Plattform langsam aber sicher (und teuer) versagt.

Mit Shopify müssen Sie sich über all das keine Gedanken mehr machen, denn Shopify ist die modernste Plattform für ehrgeizige Start-ups und innovative Marken – wie Sie an den in diesem Kapitel vorgestellten Beispielen sehen können.
Mit einem Wechsel zu einer SaaS-basierten Plattform wie Shopify, können Sie sich sicher sein, dass ein Team von Entwickler*innen kontinuierlich die branchenführende Technologie für ihre Plattform verbessert und veröffentlicht – und zwar über Jahre hinweg. So ist Ihr Shop stets auf dem neuesten Stand der Technik.

Linda Bleijenberg
Geschrieben von

Linda Bleijenberg

Die Copywriterin und Business-Bloggerin Linda Bleijenberg schreibt seit Beginn unseres Shopify-Abenteuers im Jahr 2017 für Code. Da sie Shopify besonders gut kennt, wurde sie 2019 von der Shopify-Zentrale gebeten, den offiziellen niederländischen Shopify-Blog für ihre kürzlich gestartete niederländische Website einzurichten. Als Chefredakteurin des Blogs hat sich ihr Wissen über Shopify, Content Market- ing und E-Commerce seither stetig erweitert.

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